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Geschrieben von am 9.09.2016 in Allgemein, Interkulturelle Öffnung in der Kirche | Keine Kommentare

Erfolgreicher Fach- und Praxistag „Interkulturelle Öffnung- Wie geht es weiter?“

Am 08. September kamen 75 Teilnehmende zum Fach- und Praxistag „Interkulturelle Öffnung“ in Düsseldorf zusammen. Nach dem Eröffnungstag 2015 in Wuppertal standen nun der Austausch praktischer Erfahrungen und Anregungen zur Weiterarbeit im Vordergrund. Im Einführungsvortrag erläuterte der Pro-Asyl-Bundesvorsitzende und Integrationsbeauftragte der Hessischen Landeskirchen Pfarrer Andreas Lipsch Überlegungen, wie sich angesichts der interkulturellen Öffnung das Bild von Kirche ändern muss: Statt eines geschlossenen Raumes, in dem einige drinnen sind und sich im Unterschied zu “ denen“ draußen definieren, sollte die Kirche sich als Weggemeinschaft mit Anderen verstehen, die – ohne den Weg zu kennen – auf der Suche nach Gottes Spuren dem Ziel der „himmlischen Zivilgesellschaft“ nachspürt. Lipsch verwies auf die zahlreichen Initiativen und Entdeckungen in den letzten 20 Jahren. Nicht erst durch den Zuzug Tausender Flüchtlinge sind viele Gemeinden und Werke im doppelten Sinne „aufgebrochen“. In 9 Workshops von „Interkultureller Öffnung und Gemeindeaufbau“ bis „Interkulturalität  in spezieller Seelsorge“ tauschten sich die Teilnehmenden am Nachmittag über ihre Praxis aus und formulierte Visionen und Ziele für die Zukunft. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion, die den Stand der interkulturellen Öffnung  in verschiedenen Arbeitsfeldern und auf allen Ebenen der Evangelischen Kirche im Rheinland resümierte. In den kommenden Wochen wird eine Dokumentation der Tagung erscheinen.

Markus Schaefer

Markus Schaefer

geb. 1966, ist Landespfarrer für die Gemeinden anderer Sprache und Herkunft in der Evangelischen Kirche im Rheinland und in der Evangelischen Kirche von Westfalen und Mitglied der Steuerungsgruppe zur Interkulturellen Öffnung in der EKiR.
Markus Schaefer

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